Antifa Höxter http://antifahx.blogsport.de Wed, 16 May 2012 12:57:54 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Veranstaltungstip:Workshop und Diskussion mit Andreas Kemper http://antifahx.blogsport.de/2012/05/16/veranstaltungstipworkshop-und-diskussion-mit-andreas-kemper/ http://antifahx.blogsport.de/2012/05/16/veranstaltungstipworkshop-und-diskussion-mit-andreas-kemper/#comments Wed, 16 May 2012 12:47:48 +0000 Administrator News Lokales http://antifahx.blogsport.de/2012/05/16/veranstaltungstipworkshop-und-diskussion-mit-andreas-kemper/ Am Freitag den 15.6.2012 findet im Rahmen der Tagung „Soziale Ungleichheit in der Hochschule“ an der HAWK in Holzminden ein Workshop mit Andreas Kemper statt.Im Anschluss an den Workshop wird es ebenfalls Diskussionen zum Thema geben.Der Workshop wird im Rahmen des „Lux like Studium“ Studienprogramms der Rosa Luxemburg Stiftung organisiert und bietet zu dem Informationen für Studierende ohne akademischen Bildungshintergrund an.

Andreas Kemper war in den 1990er Jahren in der profeministischen Männerbewegung und in der Kommunebewegung aktiv. Ende der 1990er Jahre war er Mitherausgeber des „Profeministischen Männerrundbriefs“. 2003 initiierte Andreas Kemper die erste Vollversammlung von studierenden Arbeiterkindern an der Universtität Münster und gründete in der Folge das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende im AStA der Universtität Münster. Seit 2005 ist Kemper in der deutschsprachigen Wikipedia aktiv und erstellte und betreut dort das Portal Diskriminierung. Im Januar 2010 gründete er das crossmediale Projekt The Dishwasher. Magazin für studierende Arbeiterkinder und 2011 führte er die 15. Konferenz der Working Class/ Poverty Class Academics erstmals in Deutschland durch, in dessen Folge sich ein deutsches Chapter der Gruppe Working Class/ Poverty Class Academics bildete.

Zu den bekannten Publikationen von Andreas Kemper zählen:

Klassenkörper, in: Arranca Nr. 40, August 2011

Interview (Jens Wernicke): Vom Rassismus und Sexismus zum Klassismus, Telepolis 11.10.2010

Opfer der Marktgesellschaft. Obdachlosenfeindlichkeit als klassistische Formation, in: Arranca Nr. 38, Juli 2008

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1. Mai in Bielefeld http://antifahx.blogsport.de/2012/04/18/1-mai-in-bielefeld/ http://antifahx.blogsport.de/2012/04/18/1-mai-in-bielefeld/#comments Wed, 18 Apr 2012 06:07:43 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/04/18/1-mai-in-bielefeld/ …und Veranstaltungen im April in Lemgo und Bielefeld:

1.mai bielefeld

Aufruf zur Demonstration: „Heraus zum 1.Mai!“ – Beteiligt Euch (an der Demonstration des DGB)!

Der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter_innenklasse entstand im 19. Jahrhundert infolge der Kämpfe um den 8- Stunden-Tag, als mehrere hunderttausende am 1. Mai 1886 in den USA streikten. Am 3. Mai 1886 wurde eine Demonstration in Chicago von Polizisten niedergeschlagen, zwei Arbeiter wurden dabei getötet. Infolgedessen gab es weitere Demonstrationen bei denen eine Bombe explodierte, wodurch sieben Polizisten getötet und weitere Polizist_innen und Demonstrant_innen verletzt wurden. Als Reaktion darauf gab es Verhaftungswellen, Zeitungs- und Versammlungsverbote, sowie weitere Repression gegen die anarchistisch geprägte Arbeiter_innenbewegung. Letztendlich wurde gegen acht Anarchisten Anklage erhoben, die Bombe geworfen zu haben, obwohl sie nachweislich nicht „schuldig“ waren. Vier von ihnen (August Spieß, Adolf Fischer, Georg Engel und Albert Pasons) wurden am 11. November 1887 vom Staat hingerichtet.
Zwei Jahre nach der Hinrichtung der Anarchisten, wurde der 1.Mai von der 2. Internationalen als Kampftag der Arbeiter_innenbewegung ausgerufen. Am 1. Mai 1886 begann in Chicago (Illinois, USA) ein mehrtägiger, von anarchistischen Arbeiter_innen organisierter Streik, um die tägliche Arbeitszeit von 12 auf 8 Stunden herabzusetzen.

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Friede, Freude, Eierkuchen? http://antifahx.blogsport.de/2012/03/30/friede-freude-eierkuchen/ http://antifahx.blogsport.de/2012/03/30/friede-freude-eierkuchen/#comments Fri, 30 Mar 2012 18:54:50 +0000 Administrator News Lokales http://antifahx.blogsport.de/2012/03/30/friede-freude-eierkuchen/ Heute, am 30. März 2012 trafen sich Kriegstreiber_innen und –unterstützer_innen in der Höxteraner Innenstadt zum so genannten Rückkehrappell.

Auch lokale Berühmtheiten, wie der örtliche Pfarrdechant der Schulleiter des KWG, sowie natürlich der amtierende Bürgermeister ließen es sich nicht nehmen der ekelhaften Inszenierung nationalen Stolzes beizuwohnen und teilweise Reden zu halten.

Deutschland und ihre Streitkräfte brüsten sich gerne mit den Errungenschaften der modernen Kriegsführung um der Welt Frieden und Demokratie zu bringen, Terrorist_innen, Warlords und Terrorregimes in ihre Schranken zu weisen und das verängstigte deutsche Volk und Europa zu beruhigen und zu „beschützen“.

Die Menschen, die für die (nicht immer nur) nationalen Interessen ihr Leben riskieren und Anderen in ihrem Einsatz eben jenes nehmen oder dieses gefährden, dürften sich nicht, wie unter anderem in den Berichterstattung in Ruhm baden und als Held_innen feiern lassen.
Sie sollten viel mehr daran erinnert werden, wessen Krieg sie führen, DASS sie Krieg führen, und dass durch ihren „ehrenvollen“ Einsatz Menschen sterben, friedfertige Lösungen übergangen und friedvolle Lösungsansätze ignoriert werden.

Nicht nur dass hierzulande Familien ihre Angehörigen durch Kriegseinsätze im physischen, wie im psychischen verlieren ist tragisch, sondern grade die Todesopfer der jeweiligen Krisengebiete, die in keinerlei Relation zu den verstorbenen „Vaterlandsverteidiger_innen“ stehen, haben hier das Nachsehen und werden nicht nur in den Medien als nötige Kollateralschäden angesehen.

Das Morden muss ein Ende haben!
Das Zerstören, Kämpfen und Töten ist nicht heldenhaft und ist dem gesunden Menschenverstand entsprechend nicht tragbar.

Unsere Flugblattaktion soll darauf aufmerksam machen, dass auch hier, in einem Kasernenstandort der bedingungslose Rückhalt der Bevölkerung nicht gegeben ist.

Obschon die Polizei, die in lächerlichem Ausmaße Straßen blockierte, Patroullie fuhr und im vorhinein dunkel gekleidete Personen einer Taschenkontrolle, wegen der „Gefahr eines Farbanschlages durch den schwarzen Block“ unterzog, konnten mehrere hundert Flyer erfolgreich unter die Leute gebracht werden. Vollkommen friedvoll wurde auch am Abend zuvor mit Kreide in der Innenstadt auf unseren Protest aufmerksam gemacht.

Auch weiterhin wird es uns ein Vergnügen sein uns querzustellen, aufzuklären und laut zu werden!


flyer rückkehrappell

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Es ist keine Krise- es ist das System!” -Antikapitalistische Demonstration- http://antifahx.blogsport.de/2012/03/20/es-ist-keine-krise-es-ist-das-system-antikapitalistische-demonstration/ http://antifahx.blogsport.de/2012/03/20/es-ist-keine-krise-es-ist-das-system-antikapitalistische-demonstration/#comments Tue, 20 Mar 2012 12:18:30 +0000 Administrator Mobilisierung http://antifahx.blogsport.de/2012/03/20/es-ist-keine-krise-es-ist-das-system-antikapitalistische-demonstration/ Samstag, 24.3.12 / 14 Uhr / Bahnhof Herford

Unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem befindet sich in turbulenten Zeiten. Betrachten wir die globale wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren, so reiht sich eine Wirtschaftskrise an die nächste. Auch aktuell befinden sich Europa und die EU im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausnahmezustand. Auf immer neuen Krisentreffen beschließen Regierungen Rettungspakete, um ein zusammenbrechendes Wirtschaftssystem am Leben zu erhalten. Während die multinationalen Banken und Investmentfonds mit ihren hoch profitablen Spekulationsgeschäften Milliarden verdienen, sichert der Staat mit Steuergeldern in Form von Bürgschaften dieses absurde Finanzsystem ab. Auch die aktuellen Geschehnisse in Griechenland zeigen, wie internationale Finanzakteure mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union ihre wirtschaftlichen Interessen rücksichtslos gegen die in Griechenland lebenden Menschen durchsetzten, um weiterhin ihre riesigen Profite zu sichern. Vordergründig wird behauptet, die in Griechenland lebenden Menschen hätten über ihre Verhältnisse gelebt. In Wirklichkeit jedoch wurde nur versucht durch Investitionen mit geliehenem Geld das im internationalen kapitalistischen Wettbewerb notwendige Wirtschaftswachstum anzustoßen. Obwohl der Großteil der Menschen davon kaum profitiert hat, sollen sie nun für die Sanierung des griechischen Staats und die damit einhergehende Bereicherung von Banken und Investmentfonds in Form von Sozialabbau zahlen. Hierbei wird die im kapitalistischen Wirtschaftssystem tagtägliche Umverteilung von Unten nach Oben besonders gut deutlich. Nicht nur das Beispiel Griechenland, sondern auch viele andere fatale Auswüchse kapitalistischer Verwertungslogik zeigen, dass eine wohlhabende Minderheit von Wirtschaftslenkern ihre rein finanziellen Interessen gegenüber den grundlegendsten Bedürfnissen der deutlich ärmeren Mehrheit der arbeitenden Menschen durchsetzt und sich dabei des Druckmittels Geld bzw. Schulden bedient. Dies sind keine Ausnahmen, sondern die Grundlage des kapitalistischen Wirtschaftssystems, welches für Profite und Wirtschaftswachstum unsere natürliche Lebensgrundlage zerstört und unzählige Menschen ausbeutet. Damit das nicht so bleibt, lohnt es sich aktiv
zu werden.

Dem kapitalistischen Wirtschaftssystem den Kampf ansagen!

Gemeinsam, entschlossen und vielfältig!

-Menschen aus Herford-

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Neonazi-Party in Lemgo http://antifahx.blogsport.de/2012/03/19/polizei-als-schirmherr-einer-neonazi-party-in-lemgo/ http://antifahx.blogsport.de/2012/03/19/polizei-als-schirmherr-einer-neonazi-party-in-lemgo/#comments Mon, 19 Mar 2012 12:15:13 +0000 Administrator News Lokales http://antifahx.blogsport.de/2012/03/19/polizei-als-schirmherr-einer-neonazi-party-in-lemgo/ Nicht einmal eine Personalienfeststellung der Zusammenrottung
“Polizeiaufgebot schirmt Rechtsrock-Konzert ab” vermeldet die Lippische Landes-Zeitung in einem Artikel über ein Konzert am Samstagabend, 10. März, in Lemgo. Sie trifft den Nagel damit auf den Kopf und benennt hier auch gleich die beiden Probleme: Das Rechtsrock-Konzert und das Handeln oder eben auch nicht Handeln der Polizei. Doch von vorne.

“H.E.R.M.”

Ein junger unauffälliger Mann hatte nach Auskunft des Vermieters den Partyraum im Lemgoer Industriegebiet Grevenmarsch für eine private Feier gemietet, der Vermieter ahnte nichts Böses. Tatsächlich fand in den Räumen am Samstagabend keine “private Feier”, sondern ein Konzert mit der Gruppe “H.E.R.M.” statt.
Eigentlich heißt die Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe”, aber aktuell spielt die Band gerne unter dem neuen Namen “H.E.R.M.”, der sich aus den Anfangsbuchstaben der Bandmitglieder zusammensetzt. Hintergrund des temporären Namenswechsels ist, dass das Stadtamt Bremen Ende November 2011 ein geplantes Konzert der Band im Rahmen der Gefahrenabwehr erfolgreich verboten hatte.
Da zieht die Band doch teilweise schnell mal die Decke über den Kopf und wechselt den Namen. Scheinbar erfolgreich, denn zu dem nicht öffentlich angekündigten Konzert reisten nicht nur über 100 teilnehmende Neonazis aus der Region an, sondern das Konzert konnte auch ungehindert stattfinden. Mehr noch, wie die Lippische Landes-Zeitung richtig vermeldet, schirmte die Polizei das Konzert sogar ab. Womit der zweite Punkt des Problems benannt ist, das Handeln der Polizei.

Freiraum für Neonazis?

Die Polizei habe ein mögliches Verbot geprüft, jedoch wegen der mangelnden Außenwirkung keine Handhabe gesehen, die Veranstaltung aufzulösen. Kaum zu glauben, hatte das Oberverwaltungsgericht Bremen das dortige Verbot doch gerade mit dem häufigen Zeigen von Hitlergrüßen auf den Konzerten und der – für die extreme Rechte üblichen konspirativen Organisation der Konzerte – begründet. Zumindest letzteres lag auch in diesem Fall vor.
Im Februar 2012 warnten das Bremer Innenressort und die Bremer Polizei Sportvereine und Gaststätten davor, dass “Kategorie C – Hungrige Wölfe” oder eben “H.E.R.M.” versuchen könne, in Sporthallen oder Vereinsgaststätten aufzutreten. In Ostwestfalen-Lippe informierte der Polizeiliche Staatsschutz nicht einmal den Vermieter, so dass dieser, der ja getäuscht wurde, auch nicht den Mietvertrag annullieren und so das Konzert verhindern konnte.
Am 21. Januar 2012 trat “Kategorie C – Hungrige Wölfe” unter dem Namen “H.E.R.M.” in der Delmenhorster Gaststätte “Die Szene” auf. Im Laufe des Abends verletzt eine größere Gruppe von neonazistischen Konzertgästen mehrere vorbeilaufende alternative Jugendliche mit Baseballschlägern und Flaschen teilweise schwer.
Bei dem Konzert in Lemgo hat der Polizeiliche Staatsschutz mal wieder keine “Außenwirkung” feststellen können, dass ist jedoch zum Beispiel bei gezeigten Hitlergrüßen auch nicht nötig. Schon am 7. Februar 2009 hatte der Staatsschutz angesichts eines Rechtsrock-Konzertes in Augustdorf davon gesprochen, dass es keine “Außenwirkung” gegeben habe. Konzertberichte aus der Neonazi-Szene berichteten eindeutig von Straftaten in dem Konzert.

Platzverweise und Festnahmen

Ob Ladendiebstahl oder Schwarzfahrt: Alle Delikte, die ein “rechtsmotivierter Täter“ in Ostwestfalen-Lippe begeht, werden jetzt vom Bielefelder Staatsschutz bearbeitet, gab die Behörde am 1. Februar 2012 in einem Pressegespräch bekannt. “So sind wir näher an den Leuten dran. Wir erhalten ihr Bewegungsprofil, können schneller unsere Schlüsse ziehen und Verbindungen aufdecken. Und die Betroffenen wissen, dass wir sie im Fokus haben – das kann vorbeugend wirken“, gab Hauptkommissar Rudolf Frühling, Leiter des “Kommissariats für links- und rechtsmotivierte Kriminalität“ beim Polizeilichen Staatsschutz bei der Vorstellung der neuen lokalen Datenbank OWL über Neonazis bekannt. Und Staatsschutzleiter Andreas Schramm ergänzte, dass, wenn bei einer Verkehrskontrolle neben einem bekannten “Rechtsradikalen“ weitere Leute im Auto angetroffen werden: “Deren Namen möchten wir dann wissen.“ Statt sich aber am 10. März um das extrem rechte Konzert zu kümmern, wurden nicht einmal die Personalien der neonazistischen Zusammenrottung aufgenommen, antifaschistische Gegenproteste hingegen mit der Erteilung von Platzverweisen und Festnahmen von der Polizei unterbunden.
Angeblich, da “die Gefahr von Konflikten bestand”. Tatsächlich organisiert die Polizei so der extremen Rechten störungs- und protestfreie Erlebnisräume, in denen sich die Szene festigen und vergrößern kann. Die Rolle extrem rechter Musik bei der Rekrutierung Jugendlicher für die extreme Rechte ist hinlänglich bekannt. Nur bei diesem Staatsschutz scheint die Kunde von der Bedeutung dieser Musik noch nicht angekommen zu sein.

Dieser Staatsschutz schützt uns nicht

In den letzten Jahren fanden immer wieder Neonazi-Konzerte in Ostwestfalen-Lippe statt. Die Aussagen des Polizeilichen Staatsschutzes zu diesen Konzerten waren und sind immer die gleichen: Es handele sich hier um Privatveranstaltungen, es sei nichts strafrechtlich Relevantes vorgefallen. Die Berichte von diesen Konzerten belegten ausnahmslos immer das Gegenteil.

Offenbar ist die Polizei nicht Willens oder in der Lage, die Konzerte zu unterbinden. Während in anderen Bundesländern rigoros gegen diese vorgegangen wird, zum Beispiel durch Beschlagnahmungen der Eintrittskasse, verharmlost und verschweigt die Polizei in Ostwestfalen-Lippe systematisch die Konzerte. Durch ihre Untätigkeit schafft sie eine Situation, in der die lokale neonazistische Szene neue Anhänger rekrutieren und ihren Zusammenhalt stärken kann.

Übrigens veröffentlichte die Polizei in ihrem Presseportal kein Wort über das Konzert, wohl aber über Verkehrsunfälle, Einbrüche und brennende Mülleimer. All das findet die Polizei erwähnenswert, eine neonazistische Zusammenrottung von über 100 Personen der extrem rechten bis neonazistischen Szene lässt sie unerwähnt.

Rechte Szene in OWL

http://krabang.noblogs.org/files/2012/03/ms-owl.jpg
Naziaktivisten aus OWL hinter dem Lautsprecherwagen der Nazidemo in Münster am 3.3.2012

Am 1. Februar 2012 gab der Polizeiliche Staatsschutz für Ostwestfalen-Lippe in dem Pressegespräch auch seine Einschätzung der Anzahl “rechtsmotivierter Tatverdächtiger” im Regierungsbezirk Detmold mit etwa 220 Personen an. Demnach seien von den 220 Personen 30 bis 50 besonders aktiv, 20 werden als mögliche Gewalttäter eingestuft und “Organisationen wie die so genannten Kameradschaften haben wir aber nicht”.
Die Realität sieht anders aus: regionale antifaschistische Initiativen gehen nach ihren Recherchen übereinstimmend von über 300 militanten Neonazis in OWL mit steigender Tendenz aus; in Städten und im ländlichen Raum existiert ein verfestigtes Netzwerk von “Kameradschaften”, welche die Straßenpolitik prägen und über eine politisierte Lebenswelt junge Menschen an den organisierten Neonazismus heranführen. Die sich den “Autonomen Nationalisten” zurechenden “Kameradschaften” sind wiederum vernetzt – bis in das nördliche Niedersachsen und in das Ruhrgebiet.

Von Helmut Herzblatt, gefunden auf : http://krabang.noblogs.org/

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Am 17.03. auf nach Velbert! http://antifahx.blogsport.de/2012/02/15/am-17-03-auf-nach-velbert/ http://antifahx.blogsport.de/2012/02/15/am-17-03-auf-nach-velbert/#comments Wed, 15 Feb 2012 15:31:56 +0000 Administrator News Mobilisierung http://antifahx.blogsport.de/2012/02/15/am-17-03-auf-nach-velbert/ Was tun wenn’s schimmelt?
Gute Frage, nächste Frage! So oder so ähnlich scheint der Umgang der Behörden mit den Zuständen in der velberter Flüchtlingsunterkunft zu sein. Die katastrophalen Zustände unter denen Flüchtlinge in Velbert leben müssen, scheinen die Verantwortlichen wohl herzlich wenig zu beeindrucken. Auch die kritischen Fernsehenberichte von „WDR-Lokalzeit Bergisch Land“ und eine Kurzreportage von Sat1 zeigen kaum Auswirkungen auf Verantwortlichen in Velbert. Ganz im Gegenteil, der Leiter des Baudezernates der Stadt Velbert (Andreas Wendenburg) rechtfertigt die baulich desaströsen Zustände, indem er den Bewohner_innen der Flüchtlingsunterkunft unterstellt, sie könnten „…nicht normale Vorgehensweisen im Sanitärbereich ausüben“. In Anbetracht, das dies völlig belanglos ist im Bezug auf die gesundheitliche Gefahr, die durch den Schimmel an der Decke verursacht wird, gibt es keine Rechtfertigungen für einen solchen Umgang mit Menschen!

Die Ärztin Dr. Brigitte Majewski stellte erst in November 2011 fest, das einige Bewohner_innen an lebensgefährlichen Krankheiten leiden, körperlich gezeichnet sind und Psychopharmaka nehmen müssen, um ihre psychischen Belastungsstörungen in den Griff zu kriegen. Dass kaputte Fenster und Türen, Schimmel an der Decke und an der Wand nicht gerade zur Genesung beitragen liegt auf der Hand. Auch die notgedrungene gemeinsame Nutzung nur einer Dusche ist ein Zustand der untragbar ist!

Flüchtlingsheim in Velbert

Ein Staat muss tun , was ein Staat tun muss?
Dass die Unterbringung in Häusern mit solch katastrophalen Zuständen kein Zufall ist, kann nicht geleugnet werden. Viel mehr spiegelt dies den rassistischen Tenor der deutschen Gesellschaft und Politik wider. Lebensmittelgutscheine, Residenzpflicht und rassistische Personenkontrollen bestätigen ebenfalls den xenophoben Konsens und gehören zum diskriminierenden Alltag von Flüchtlingen in Deutschland. Auch der Mord an Oury Jalloh, in einer dessauer Polizeizelle, sowie der rassistische Polizeieinsatz gegen einen dunkelhäutigen Demonstrationsteilnehmer am 04.02.2012 in Velbert unterstreichen die Ablehnung gegen „Nichtdeutsche“, die besonders auch von der Polizei praktiziert wird.

Das Grundrecht auf Asyl wurde 1993 faktisch durch eine Grundgesetzänderung der CDU, CSU, FDP und Anderen mit einer Zweidrittelmehrheit im Bundestag abgeschafft. Nebenbei wurde das Asylbewerberleistungsgesetzes eingeführt und somit eine fast unüberwindbare Barriere für Asylsuchende geschaffen. Erwünscht ist nur, wer der Wirtschaft, dem Standort nutzt und als Humankapital verwertbar ist. Gerade auch in Zeiten der Krise müssen die „Deutschen“ als Volk an einem Strang ziehen und können sich keine „Sozialschmarotzer“ leisten. Diesem Trend im Sinne des Vaterlands, der deutschen Wirtschaft und des eigenen Sozialneids gilt es entgegen zu treten!

Wir arrangieren uns nicht mit der rassistischen Grundstimmung in Deutschland und der Festung Europa!

Wir haben keinen Bock auf die Herrschaft von Staat, Nation und Kapital!

Grenzen abschaffen, Nationen auflösen, solidarischen Alltag organisieren!

Krieg den Hütten! Paläste für alle!

Wir rufen alle Menschen auf sich an der Demo am 17.03.2012 in Velbert zu beteiligen!

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Von Schünemännern und Schnüffelhunden http://antifahx.blogsport.de/2012/02/06/von-schuenemaennern-und-schnueffelhunden/ http://antifahx.blogsport.de/2012/02/06/von-schuenemaennern-und-schnueffelhunden/#comments Mon, 06 Feb 2012 20:22:26 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/02/06/von-schuenemaennern-und-schnueffelhunden/

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Vielen Dank für die Blumen http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/vielen-dank-fuer-die-blumen/ http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/vielen-dank-fuer-die-blumen/#comments Sun, 29 Jan 2012 13:44:11 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/vielen-dank-fuer-die-blumen/ Ja, man muss auch mal loben.
Wahrscheinlich nicht die Richtigen, der Wortlaut lässt darauf schließen aber jeder, der sich mit uns und der Thematik offen auseinandersetzen möchte verdient ein Zuckerstückchen.

So auch unsere Freunde des nationalen Widerstands Ostwestfalen-Lippe, die uns unbedingt schreiben wollten. Bravo!

„Hallöchen, vielen dank an euch das ihr uns so viel über euch auf
Facebook verraten habt Namen etc. behilflich war uns dabei die *******!Wir raten euch
eins haltet euch zurück denn wir haben jetzt namen und adressen von euch!!! Dies
kann ins auge gehen falls ihr euch falsch verhaltet!! Also bleibt ruhig und haltet
euer Maul denn hausbesuche können weh tun und wehe es taucht noch ein Bild in weißer
Maske von euch im Netz auf…das wisst ihr ganz genau!!

Einen schönen Gruß und viel Gesundhzeit wünscht euch der Widerstand Ostwestfalen-Lippe
FREI-SOZIAL-NATIONAL!“

Achja, das Lob: Danke, danke, dass solch intelligente Widerstandswelpen, wie ihr so wundervoll persönliche Daten von „uns“ gesammelt habt … über Facebook.
Ob diese Daten richtig sind lassen wir euch selbst herausfinden.

Derweil wird hier niemandes Mund verboten bis wir das Patent auf eure Masken vorgelegt bekommen!
In diesem Sinne:

blumen

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Kurzporträt “Freie Kameradschaft Höxter“ http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/kurzportraet-freie-kameradschaft-hoexter/ http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/kurzportraet-freie-kameradschaft-hoexter/#comments Sun, 29 Jan 2012 12:21:42 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/01/29/kurzportraet-freie-kameradschaft-hoexter/ Auflösung der FK?

Am 13. April 2011 berichtete das Polizeipräsidium Bielefeld in einer „Vorbemerkung“ der Jahresbilanz 2010 des Polizeilichen Staatsschutzes für den Bereich Ostwestfalen-Lippe von der „Auflösung“ der „Freien Kameradschaft Höxter“ (FK). Antifaschistische Initiativen können eine „Auflösung“ der FK Höxter ausdrücklich nicht bestätigen:

Hetzparolen gegen Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, den Holocaust befürwortende Schmierereien, Todesdrohungen und gewalttätige Überfälle auf Andersdenkende – seit einigen Jahren existiert eine junge und überaus aktive Neonazi-Szene in den Landkreisen Höxter und Paderborn.

Die „Mitglieder“ der FK Höxter sind 18 bis 27 Jahre alt und wohnen und leben nicht nur in Höxter, Brakel, Steinheim, Hameln, Holzminden, Lügde und Paderborn, sondern auch in ländlichen Gemeinden wie zum Beispiel Bergheim oder Lichtenau.

Organisationsstruktur

Den Kern der Szene bildet derzeit eine gefestigte Neonazi-Gruppierung von rund 25 bis 30 Personen. Die Gruppe ist dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ und der „Autonomen Nationalisten“ (AN) zuzurechnen und einiger ihrer Aktivisten traten erstmals Ende 2006 unter dem Namen „Nationale Front Steinheim“ mit einer Internetpräsenz in Erscheinung. Wechselnden Selbstbezeichnungen wie „Sturm Höxter“ oder „Autonome Nationalisten Höxter / Paderborn“ folgten.

Am 6. August 2011 nahmen erneut Neonazis aus dem Umkreis der FK Höxter am neonazistischen „Trauermarsch“ durch die niedersächsische Kurstadt Bad Nenndorf teil. Entscheidend an der Organisation des Aufmarsches beteiligt war das nach dem alten Gau der NSDAP benannte neonazistische Netzwerk „Westfalen-Nord“ (WN). Unter diesem Namen tritt die Neonazi-Szene aus Ostwestfalen-Lippe und dem Landkreis Schaumburg seit nunmehr über zwei Jahren auf.

Bereits im Januar 2010 war die FK Höxter in Bergheim Gastgeber eines bundesweiten Vorbereitungstreffens mit 120 Teilnehmenden für den neonazistischen „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf, an dessen Planung sie federführend beteiligt war.

Regionaler Akteur FK

Als sich die FK Höxter im Jahre 2007 gründete, wusste sie ein durch zahlreiche Haftstrafen führender Neonazis verursachtes Vakuum zu schließen. Sie erlangte in Folge einer Unterwanderungsstrategie mediale Aufmerksamkeit. So fokussierte sie beispielsweise eine Zusammenarbeit mit dem Steinheimer Bürgermeister Joachim Franzke (CDU), um der angeblichen „Ausländer-Gewalt“ in Steinheim Herr zu werden. Franzke geriet in Folge dessen in die Kritik, da er sich erst nach mindestens zwei Treffen mit den Neonazis von jenen distanzierte.

Die Gründung von WN im Mai 2009 war ein Versuch, die in der ländlichen Region weit verstreuten Kräfte zwecks aktionsorientierter Kooperationen zu bündeln. Im Februar 2010 trat auch die FK Höxter dem Zusammenschluss bei.

WN und die FK Höxter treten im Stile der „Autonomen Nationalisten“ (AN) auf, bei Demonstrationen wird ganz in Schwarz und mit revolutionären Parolen à la „A, Anti, Anticapitalista“ aufmarschiert.

NS-Verherrlichung und rechte Lebenswelt

Die FK Höxter bezeichnet sich selbst als „Nationale Sozialisten“, bei näherer Betrachtung ihrer Propaganda und durchgeführter Aktionen wird schnell klar, dass hier nur aus juristischen Gründen nicht die Bezeichnung „Nationalsozialisten“ gewählt wurde. Die Kameradschaft ist eine parteiunabhängige, neonazistische Gruppe mit einem hohen Aktions- und Gewaltpotential. Zu ihren Aktionen gehört die Teilnahme an regionalen und überregionalen Demonstrationen, das Verteilen von Flugblättern und „Heldengedenken“, aber auch das Organisieren einer rechten Lebenswelt in Form von Konzerten und Treffen.

Für die Szene organisierten Aktivisten der FK Höxter auch mehrere Konzerte und Liederabende, so im September 2008, im Oktober 2009 und Januar 2010 bei Höxter und im Februar 2009 in Augustdorf, deren Gewinn für die Unterstützung inhaftierter Neonazis oder politische Aktionen verwendet wurde. Einzelne Aktivisten der Kameradschaft betreiben auch einen schwunghaften Handel mit Rechtsrock-CDs.

Neonazistische Gewalt

Konsequent werden auch diejenigen bekämpft, die sich politisch gegen die Neonazis aus der Region stellen. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf linke Treffpunkte, Antifaschistinnen und Antifaschisten oder alternativ aussehende Jugendliche. Zuletzt am 2. Mai 2011 verurteilte das Schöffengericht beim Amtsgericht Höxter nach dreitägiger Verhandlung vier Neonazis aus Steinheim, Bad Driburg und Lichtenau wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen beziehungsweise zu einem dreiwöchigen Dauerarrest. Vermummt und mit Knüppeln bewaffnet hatten die Aktivisten der FK Höxter am 16. Januar 2010 vor der Gaststätte „Posträuber“ in Bad Driburg zwei Personen niedergeschlagen.

Die FK Höxter wird seit 2008 beziehungsweise 2009 vom Nordrhein-Westfälischen Verfassungsschutz, dem Polizeilichen Staatsschutz Ostwestfalen-Lippe (Regierungsbezirk Detmold) und länderübergreifend auch vom Fachkommissariat Staatsschutz der Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg beobachtet.

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Demoaufruf von Irie Révoltés http://antifahx.blogsport.de/2011/10/23/demoaufruf-von-irie-revoltes/ http://antifahx.blogsport.de/2011/10/23/demoaufruf-von-irie-revoltes/#comments Sun, 23 Oct 2011 10:59:01 +0000 Administrator Mobilisierung http://antifahx.blogsport.de/2011/10/23/demoaufruf-von-irie-revoltes/

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