Antifaschistische Initiative Höxter http://antifahx.blogsport.de Fri, 13 Sep 2013 15:18:34 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Der NPD die Tour vermasseln – Folge 5 http://antifahx.blogsport.de/2013/09/13/der-npd-die-tour-vermasseln-folge-5/ http://antifahx.blogsport.de/2013/09/13/der-npd-die-tour-vermasseln-folge-5/#comments Fri, 13 Sep 2013 15:12:21 +0000 Administrator News Lokales Mobilisierung Antifaschismus Antirassismus http://antifahx.blogsport.de/2013/09/13/der-npd-die-tour-vermasseln-folge-5/ Diesen Samstag, den 14.09.2013, will die NPD Paderborn-Höxter einen großen Infostand in der höxteraner Innenstadt durchführen. Neben diesem Stand wird es verschiedene Reden u.a. von Martin Wibbeke aus Lichtenau, dem Bundestagskandidaten der NPD Höxter-Paderborn und dem „1. Vorsitzenden des Landesverbandes NRW, der NPD Landesvater Claus Cremer“ geben

Überraschung! Wir kommen auch!

Die Nazis treffen sich schon um 9 Uhr an einem Rastplatz vor Höxter auf der Strecke von Godelheim nach Höxter. So werden sie per Autos wie auch mit der Bahn anreisen. Stellt euch darauf ein! Die Kundgebung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, wie die letzten Male auch, wieder in der Stummrigenstraße gegenüber der Buchhandlung Papierus stattfinden.
Und auch diesmal werden wir es der NPD nicht leicht machen!

Seit dem 8.Mai 2013, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus, meldete die NPD Paderborn-Höxter eine Reihe von Informationsständen bei den zuständigen Behörden in Höxter an. Anmelder_in ist die im Jahr 2010 angetretene Landtagskandidat*in der NPD Paderborn, Eduard Plischka (aktuelle Anmelder*in: Martin Wibbeke). Bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013, wollen die Kleingeister* der NPD mindestens einmal im Monat einen Informationsstand in der Innenstadt von Höxter aufbauen. Bereits letztes Jahr am 15.09. machte sich die NPD mit einem Sstand breit und verteilte die Zeitung „Deutsche Stimme“ sowie auch anderen rassistischen, antisemitischen und verschwörungstheoretischen Bullshit rund und die EU-Finanzpolitik und den Euro. Mit eher mäßigem bis gar keinem Erfolg.

Jedoch konnten die Nazis, geschütz von den Cops, Fotos von den Protestierenden machen, während Antifaschist*innen kriminalisiert und mit Anzeigen wegen des Aufhängens von Plakaten und des Fotografierens der Versammlung, bedroht wurden. Seit 2012 nehmen rechte Tendenzen in Höxter wieder massiv zu. So stellt es mittlerweile keine Seltenheit mehr dar, das stadtbekannte Neonazis in Gruppen durch die Stadt patrouillieren und Ausschau nach politischen Gegner*innen halten.
Auch werden wieder vermehrt rechte Aufkleber der NPD, sowie aus antisemitischen, verschwörungstheoretischen Kreisen verklebt und auch rassistische Schmierereien in Form von Tags und Graffiti finden sich im Stadtbild wieder. Auch anlässlich des Schützenfestes in Beverungen kam es zu zwei Angriffen von Neonazis gegen junge Menschen mit vermeintlichem Migrationshintergrund, sowie gegen alternative Jugendliche.

Die NPD meint „Höxter gehört uns“, zeigen wir ihr, dass es nicht so ist!

Organisiert den antifaschistischen Widerstand und kommt am Samstag den 14.09.2013 ab 10 Uhr nach Höxter und zeigt den Nazis was ihr von ihnen haltet.

Keine Homebase für Nazis! NPD wegrocken!

Hier der Link zum Aufruf der NPD Paderborn-Höxter: Nazilink 1

Und der selten dämliche Text als Reaktion auf unsere Mobilisierung: Nazilink 2

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2013/09/13/der-npd-die-tour-vermasseln-folge-5/feed/
Demo und Soliparty in Paderborn http://antifahx.blogsport.de/2013/01/18/demo-und-soliparty-in-paderborn/ http://antifahx.blogsport.de/2013/01/18/demo-und-soliparty-in-paderborn/#comments Fri, 18 Jan 2013 18:14:29 +0000 Administrator News Lokales Mobilisierung Solidarität http://antifahx.blogsport.de/2013/01/18/demo-und-soliparty-in-paderborn/ Der Kampf um ein Autonomes Zentrum in Paderborn geht weiter! Seit 40 Jahren versuchen politische Aktivist_innen dem Paderborner Kulturnotstand durch ein AZ entgegen zu treten. Sieben Versuche scheiterten an der ignoranten und konservativen Haltung der Stadtverwaltung, die es mit ihrer Null-Toleranz-Politik und der stetigen Kriminalisierung der Aktivist_innen schaffte, den Traum nach Freiraum durch Lügen. Hetze und gewaltsame Räumungen zu zerstören. Zwar leistet sich die Stadt Paderborn für stolze 23 Mio. Euro ein neues Theater, spart aber an der Jugendkultur. So z.B. dürfen aus Kostengründen Samstags keine Veranstaltungen mehr im städtischen Jugendzentrum „MultiCult“ stattfinden und der einzige andere Veranstaltungsort, der für bezahlbare Veranstaltungen genutzt werden könnte, die Kulturwerkstatt, ist oft ausgebucht. Aufgrund dessen haben sich erneut einige Menschen zusammengeschlossen um der Jugend- und Gegenkultur wieder Raum zu verschaffen. Um unserer Forderung nach Freiräumen Nachdruck zu verleihen, werden wir am Samstag, den 02. Februar 2012 gemeinsam auf die Straße gehen.

Danach wollen wir den Tag noch mit einer Soliparty ausklingen lassen.Wir freuen uns schon auf euch!
solirabatz

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2013/01/18/demo-und-soliparty-in-paderborn/feed/
capture the flag- Soliparty http://antifahx.blogsport.de/2012/11/25/capture-the-flag-soliparty/ http://antifahx.blogsport.de/2012/11/25/capture-the-flag-soliparty/#comments Sun, 25 Nov 2012 19:36:51 +0000 Administrator News Lokales Repression Solidarität Antinationalismus http://antifahx.blogsport.de/2012/11/25/capture-the-flag-soliparty/ capture the flag

Nationalismus und Party passen nicht zusammen – zumindest nicht für uns!
Somit wollen wir mit euch zusammen eine 100% schlandfreie Soliparty feiern.
Am 01.12. werden wir unseren Gästen den letzten Funken Schland aus dem Kopf bassen. Los gehts ums 22 Uhr im Stilbrvch in Göttingen.
Freut euch auf :

Mikroklubbing
http://soundcloud.com/mikroklubbing

Hin und Wieder (Deeptech/Minimal)

K.Putt (Minimal)
https://www.facebook.com/pages/K-Putt/247702228621198


Eure ASJ Göttingen

und
Anifaschistische Initiative Höxter

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/11/25/capture-the-flag-soliparty/feed/
Von wegen ruhiges Hinterland… http://antifahx.blogsport.de/2012/09/14/von-wegen-ruhiges-hinterland/ http://antifahx.blogsport.de/2012/09/14/von-wegen-ruhiges-hinterland/#comments Fri, 14 Sep 2012 22:13:05 +0000 Administrator News Lokales Antifaschismus Antirassismus http://antifahx.blogsport.de/2012/09/14/von-wegen-ruhiges-hinterland/ Was`n da los?

Heute, am Samstag den 15.09., hat die NPD Paderborn einen Informationsstand auf dem höxteraner Marktplatz angemeldet. Anmelder dieses Standes ist Eduard Plischka, der Landes- und Bundestagskandidat der NPD Paderborn. Eduard Plischka wurde am 31.07.2009 durch den Wahlausschuss des Kreises Paderborn als NPD-Kandidat für die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27.09.2009, einstimmig zugelassen. Wie die „Deutsche Stimme“ im Internet veröffentlicht, können sich die Mitglieder der extrem rechten Partei, rund um den 2010 angetretenen Landtagskandidaten Eduard Plischka, ohne von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden, regelmäßig in ihrer Stammkneipe „Südwall“ zum Austausch treffen. Eduard Plischka pflegt außerdem den regen Kontakt zu freien Kameradschaften und anderen Autonomen Nationalisten in OWL und darüber hinaus.

Von wegen ruhiges Hinterland…
Dass Höxter nicht nur ein ruhiges Kaff mit alten Häusern und tollen Radwegen ist, sollte mittlerweile bekannt sein.

- Im Jahr 2005 spendete Georg Banszerus der NPD einen Betrag von 10.700 Euro. Georg Banszerus betrieb seit den 70er Jahren einen rechten Buchhandel namens „Heimat Buchdienst Banszerus“.

- Im Juli 2007 bedrohte der mehrfach vorbestrafte und dem Staatsschutz bestens bekannte Markus N. einen jungen Punk mit einer Pistole und nötigte diesen seine Schnürsenkel auszuziehen. Markus N. ,der nur ein Jahr vorher aus dem Berliner Gefängnis in Tegel nach mehrjähriger Haftstrafe (Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung) entlassen wurde, musste sich im Jahr 2007 erneut wegen Nötigung, Sachbeschädigung, Diebstahl und Einbruch verantworten. Markus N. wohnt nun wieder in Höxter und ist bereits durch das kleben rechter Propaganda aufgefallen.

- Ebenfalls Jahr 2007 gründete sich die „Freie Kameradschaft Höxter“ und versuchte ein, durch zahlreiche Haftstrafen führender Neonazis verursachtes Vakuum zu schließen. So fokussierte sie beispielsweise auch eine Zusammenarbeit mit dem Steinheimer Bürgermeister Joachim Franzke (CDU), um der angeblichen „Ausländer-Gewalt“ in Steinheim Herr zu werden. Franzke geriet in Folge dessen in die Kritik, da er sich erst nach mindestens zwei Treffen mit den Neonazis von jenen distanzierte.

- In 2008, kurz vor dem Neonaziaufmarsch in Bad Nenndorf, sind in Höxter vermehrt Plakate mit rassistischer Propaganda aufgetaucht. Diese wurden allerdings kurzer Hand von einigen Aktivist_innen noch am Tag darauf entfernt.

- Ein Jahr später, im Rahmen der „Keine Homezone für Nazis“ Demonstration der Antifaschistischen Initiative Höxter, kam es am Rande der Demonstration zu Problemen mit Neonazis. Diese versuchten aus einem Lokal heraus Fotos von den Teilnehmer_innen der Demonstration zu machen. Erst auf mehrfachen Hinweis einiger Aktivist_innen gingen eine Hand voll Polizeibeamte zu dem Tisch der Neonazis, allerdings um diese vor angeblichen gewaltbereiten Aktivist_innen zu beschützten. Unter ihnen war der bundesweit bekannte Neonazi Marcus Winter, der letztes Jahr am 24.12. eine Nazidemo in Bielefeld anmeldete.

- Am 2. Mai 2011 verurteilte das Schöffengericht beim Amtsgericht Höxter nach dreitägiger Verhandlung vier Neonazis aus Steinheim, Bad Driburg und Lichtenau wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen beziehungsweise zu einem dreiwöchigen Dauerarrest. Vermummt und mit Knüppeln bewaffnet hatten die Aktivisten der FK Höxter am 16. Januar 2010 vor der Gaststätte „Posträuber“ in Bad Driburg zwei Personen niedergeschlagen.

- Am 4. August 2012 versuchte eine größere Gruppe Neonazis nach dem Trauermarsch in Bad Nenndorf auf dem Heimweg in Höxter auszusteigen und Jagd auf Menschen zu machen, die ihren Vorstellungen nicht entsprechen.

Wer sagt, dass man in Höxter etwas tun muss, damit die Nazis merken, dass sie in Höxter keinen Fuß fassen können, der lügt. Die Nazis sind schon da! Wir müssen dafür sorgen, dass es nicht mehr werden und ihnen jeglichen Handlungsspielraum nehmen. Es reicht nicht, sie zu verscheuchen, denn sie lösen sich nicht in Luft auf.
Das Problem sind nicht nur marginalisierte Nazis, sondern die Gesellschaft aus der sie entspringen!

Deswegen reicht es nicht, sich nur gegen Nazis aufzustellen: Es sind progressive, gesellschaftliche Veränderungen von Nöten, um ein schöneres Leben für alle zu schaffen.

One Solution – Revolution!

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/09/14/von-wegen-ruhiges-hinterland/feed/
Lautstark für Bewegungsfreiheit http://antifahx.blogsport.de/2012/09/13/lautstark-fuer-bewegungsfreiheit/ http://antifahx.blogsport.de/2012/09/13/lautstark-fuer-bewegungsfreiheit/#comments Thu, 13 Sep 2012 15:59:15 +0000 Administrator News Lokales Solidarität http://antifahx.blogsport.de/2012/09/13/lautstark-fuer-bewegungsfreiheit/ Bei strahlendem Sonnenschein demonstrierten am Samstag etwa 200 Menschen auf dem Marktplatz in Büren gegen die Abschiebung von Asylbewerber*innen und deren Inhaftierung in der JVA Büren. Aufgerufen hatten mehrere Initiativen aus OWL. Nach dem Demonstrationszug fuhren die Teilnehmer*innen mit Autos und Bussen zum Abschiebegefängnis, gegen das sich der Protest richtete. Laut Polizeiangaben verlief die Demonstration friedlich.

Kritik übten die Demonstrant*innen nicht nur an der Abschiebehaft, sondern darüber hinaus an den vielfältigen Beeinträchtigungen, denen Asylbewerber in Deutschland ausgesetzt sind. Rex Osa, ein Aktivist der Flüchtlingsselbstorganisation The Voice Forum geißelte in einer kämpferischen Rede die sogenannte Residenzpflicht, ein Gesetz, das es Asylsuchenden verbietet, ein festgelegtes Gebiet zu verlassen und beschwor die Einheit der Kämpfe von Flüchtlingen und deren Unterstützer*innen.
Hagen Kopp von kein mensch ist illegal skizzierte in seinem Redebeitrag die Einbettung der deutschen Flüchtlingspolitik in den europäischen Rahmen. Er kritisierte insbesondere die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX, die regelrecht Jagd auf Flüchtlinge mache, und forderte das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle Menschen.
Frank Gockel, Sprecher des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V., forderte die Politik auf, endlich aktiv zu werden und die Abschiebehaft abzuschaffen. Während es aus anderen Bundesländern ermutigende Zeichen in dieser Richtung gebe, seien der Landesregierung in NRW die Abschiebehäftlinge wohl egal. Er schilderte nochmal eindringlich den Alltag der Häftlinge, die lediglich eingesperrt werden, um einen Verwaltungsakt, nämlich die Abschiebung, zu erleichtern, und erinnerte an den 1999 in der JVA Büren verstorbenen Rashid Sbaai.
Anschließend brachen die gut gelaunten und entschlossenen Demonstrant*innen zu einem Demonstrationszug durch Büren zum alten Bahnhof auf. Mit Transparenten und Sprechchören machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam und erinnerten daran,
dass sich der Rat der Stadt Büren vor nun fast 20 Jahren für die Einrichtung eines Gefängnisses im Bürener Wald ausgesprochen habe.
Zu einer Abschlusskundgebung fuhren die Teilnehmer*innen dann gemeinsam vor die JVA Büren-Stöckerbusch. Dort wurden Grußworte in verschiedenen Sprachen verlesen, die den inhaftierten Menschen Hoffnung und Mut geben sollten.
Eine Aktivist*in des Transnationalen Aktionsbündis` Dortmund wies in ihrem Redebeitrag auf die besonderen Schwierigkeiten von Frauen in Abschiebehaft hin. Seitdem Ende 2011 mit der JVA Neuss das einzige deutsche Frauenabschiebegefängnis geschlossen worden ist, sind in Büren auch weibliche Migrant*innen inhaftiert. „Die drohende Abschiebung ist existenzgefährdend, sie traumatisiert die Frauen unter Umständen erneut, setzt sie erneuter Verfolgung aus, zwingt sie in Elendsverhältnisse und stellt sie möglicherweise vor einen lebensgeschichtlichen Scherbenhaufen.“, so die Sprecher*in.

Nicht zuletzt stellten die Protestierer*innen einen Zusammenhang her zwischen den verschiedenen Kämpfen für eine andere Migrationspolitik und für die Rechte von Flüchtlingen und Migrant*innen in Deutschland. Sie übermittelten der gleichzeitig in Ingelheim (Rheinland-Pfalz) stattfindenden Demonstration gegen die dortige Abschiebehaftanstalt eine Solidaritätsadresse und wiesen darauf hin, dass ein Protestmarsch von streikenden Flüchtlingen von Würzburg nach Berlin auch in Büren Station machen wird. Sie machten damit deutlich: diese Protestaktion wird nicht die letzte gewesen sein.

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/09/13/lautstark-fuer-bewegungsfreiheit/feed/
Anreiseempfehlungen http://antifahx.blogsport.de/2012/08/28/anreiseempfehlungen/ http://antifahx.blogsport.de/2012/08/28/anreiseempfehlungen/#comments Tue, 28 Aug 2012 21:30:21 +0000 Administrator News Lokales Mobilisierung Antifaschismus http://antifahx.blogsport.de/2012/08/28/anreiseempfehlungen/ Anreiseempfehlungen für Antifaschist_innen die am 1.09. nach Dortmund wollen um gegen den Naziaufmarsch zu protestieren.

Auch in diesem Jahr wird die koordinierte gemeinsame Anreise zu den Aktionen in Dortmund Teil des Alerta-Konzeptes sein. Wir empfehlen anreisenden Antifaschist_innen deshalb, wenn möglich über folgende Zugverbindungen anzureisen:

Höxter:

Mit der NWB75648 bis Paderborn, von Paderborn mit der ERB90062 bis Hamm, von Hamm mit der ERB89878 direkt nach Dortmund.

Treffpunkt Höxter 07:00 Gleis 1
Treffpunkt Paderborn 08:40 Gleis 1
Treffpunkt Hamm 09:45 Gleis 11

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/08/28/anreiseempfehlungen/feed/
Demonstration gegen Abschiebehaft in Büren http://antifahx.blogsport.de/2012/08/23/demonstration-gegen-abschiebehaft-in-bueren-2/ http://antifahx.blogsport.de/2012/08/23/demonstration-gegen-abschiebehaft-in-bueren-2/#comments Wed, 22 Aug 2012 23:50:15 +0000 Administrator News Lokales Mobilisierung http://antifahx.blogsport.de/2012/08/23/demonstration-gegen-abschiebehaft-in-bueren-2/ Am 8. September plant ein Bündnis mehrerer antirassistischer Gruppen eine Demonstration gegen die Abschiebehaftanstalt Büren-Stöckerbusch. Im ganzen Bundesgebiet finden an diesem Tag Veranstaltungen gegen die Ausländerpolitik in Deutschland statt. Die JVA Büren hat für die Veranstalter eine besondere Bedeutung, denn es ist mit über 300 Haftplätzen das größte Abschiebegefängnis Deutschlands. Die Veranstalter betonen in diesem Zusammenhang, dass Abschiebehäftlinge gegen kein Gesetz verstoßen haben. Sie seien in Haft, damit ihre Abschiebung sichergestellt werden kann. Sie hätten ihr Land verlassen auf der Suche nach Sicherheit und einer Lebensperspektive.

„Abschiebehaft wurde im Zuge der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Migrationspolitik zur Bekämpfung von Einwanderung. Als vor 20 Jahren im August 1992 ein Mob aus Neonazis und rechten Jugendlichen unter dem Beifall von Anwohnern eine Wohnunterkunft vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter*innen in Rostock-Lichtenhagen mit Steinen und Brandsätzen angriff, kam dieser Rassismus der Straße den regierenden Politiker*innen gerade recht. Die Pläne zur Gesetzesänderung lagen bereits in der Schublade, eine Kampagne gegen Asylbewerber*innen war im vollen Gange und Lichtenhagen wurde in zynischer Weise als letztes Argument für die Abschaffung des alten Asylrechtes herangezogen“, so die Presseerklärung des Bündnisses.
Die ehemalige NATO Kaserne in Büren wurde 1994 für 18 Millionen DM umgebaut und damals als größte Abschiebehaftanstalt für Männer in Europa in Betrieb genommen. Seit Ende 2011 sind in Büren auch weibliche Häftlinge untergebracht, nachdem die Abschiebehaftanstalt für Frauen in Neuss geschlossen wurde. So ist die JVA Büren die einzige Sonderanstalt für Abschiebehäftlinge in NRW.
Sandro Azzellini, der Sprecher des Demonstrationsbündnisses erklärte, es sei ein Skandal, dass Menschen die in Deutschland vor Verfolgung Schutz suchen, hier bis zu 18 Monaten inhaftiert würden.

Nicht nur in Büren, sondern auch vor der JVA Ingelheim in Rheinland-Pfalz wird am 08. September gegen Abschiebehaft und für die ersatzlose Streichung aller Abschiebehaftanstalten demonstriert. Doch während in der dortigen Landeshauptstadt lediglich darüber diskutiert wird wie die Abwicklung der JVA durchgeführt werden soll, wurde Büren zum zentralen Standort ausgebaut.
„Gleichzeitig mit der Ausweitung der Abschiebehaft und der weitgehenden Einschränkung des §16 GG wurden im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes weitere Unzumutbarkeiten für Flüchtlinge in Deutschland eingeführt, wie Residenzpflicht, Lagerunterbringung und Sachleistungsprinzip. Gegen diese fortgesetzte Einschränkung ihrer Rechte protestieren betroffene Flüchtlinge mit öffentlichen Camps und Hungerstreiks seit Monaten in Düsseldorf, Würzburg und anderen Städten. Sie planen nun einen Protestmarsch nach Berlin, der ebenfalls am 08. September 2012 beginnen soll“, heißt es in der Erklärung des Aktionsbündnisses. „Unser Protest richtet sich nicht nur gegen Abschiebehaft, sondern gegen alle Formen der Migrationskontrolle und -abwehr, die europaweit Tausende Tote verursacht“, fügte Sandro Azzellini hinzu.

Die Demonstration beginnt am 8.September um 12:00 auf dem Markt in Büren.
Weitere Informationen: http://schlussdamit.blogsport.de

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/08/23/demonstration-gegen-abschiebehaft-in-bueren-2/feed/
Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen http://antifahx.blogsport.de/2012/08/22/das-pogrom-von-rostock-lichtenhagen/ http://antifahx.blogsport.de/2012/08/22/das-pogrom-von-rostock-lichtenhagen/#comments Wed, 22 Aug 2012 08:33:30 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/08/22/das-pogrom-von-rostock-lichtenhagen/ Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen. Steine und Molotov Cocktails flogen – das es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren.

Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

Diesen August jährigen sich die Ereignisse von Rockstock-Lichtenhagen zum zwanzigsten mal. Aus gegebenen Anlass und der Notwendigtkeit heraus, dass Rassismus immer noch den Alltag vieler Menschen in Deutschland prägt und tief in der Mitte der Bevölkerung seinen Ursprung findet, dokumentieren wir an dieser Stelle die Progrome von Rockstock-Lichtenhagen mit dem Film „The truth lies of rostock“

Vielen Dank an die Genoss*innen der Antifa Euskirchen / Eifel für die Bereitstellung des Films.

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/08/22/das-pogrom-von-rostock-lichtenhagen/feed/
Neues Nazizentrum in Hamm http://antifahx.blogsport.de/2012/08/19/neues-nazizentrum-in-hamm/ http://antifahx.blogsport.de/2012/08/19/neues-nazizentrum-in-hamm/#comments Sun, 19 Aug 2012 17:32:55 +0000 Administrator News http://antifahx.blogsport.de/2012/08/19/neues-nazizentrum-in-hamm/

PM: Nazis haben ehemalige Gaststätte an der Werler Straße in Hamm angemietet

Am Samstag, den 11. August 2012, trafen sich die neonazistische NPD und die „Kameradschaft Hamm“ zu einer Schulungsveranstaltung in Hamm. Als Veranstaltungsraum nutzten die Neonazis eine seit einigen Wochen vom Hammer Neonazi Sascha Krolzig (Anm.: wohnhaft in Bielefeld) angemietete ehemalige Gaststätte an der Werler Straße 82. An der Veranstaltung nahmen 50 Personen teil. Unter ihnen befand sich auch Ursula Haverbeck-Wetzel. Die verurteilte Holocaustleugnerin ist die ehemalige Vorsitzende des verbotenen Neonazi-Vereins „Collegium Humanum“ in Vlotho.

Nazis haben ehemalige Gaststätte angemietet
Die ehemalige Gaststätte an der Werler Straße wird seit einigen Wochen von den Neonazis genutzt. So treffen sich größere Gruppen Neonazis an Freitagen zu Saufgelagen in den Räumlichkeiten. Auch weitere Schulungsveranstaltungen hat es dort bereits gegeben. Die „Kameradschaft Hamm“ möchte sich durch die Anmietung einen Stützpunkt in der Stadt schaffen, von dem aus sie ihre Aktivitäten planen kann. Der Ort dient ihnen auch als Rückzugsort und „sicherer“ Veranstaltungsraum. Die 2003 gegründete „Kameradschaft Hamm“ ist für zahlreiche Gewalttaten in Hamm verantwortlich. Vor allem vermeintliche politische GegnerInnen und deren Räumlichkeiten wie Parteibüros wurden in den vergangenen Jahren attackiert. Zahlreiche Kameradschaftsmitglieder sind wegen einschlägiger Delikte vorbestraft. Immer wieder wurde Hamm auch zum Schauplatz neonazistischer Demonstrationen. Die nächste ist für den 6. Oktober 2012 angemeldet.

Mietvertrag kündigen – Nazis vor die Tür setzen
Die Antifa-Gruppen fordern den Vermieter auf, den Mietvertrag mit den Neonazis umgehend zu kündigen. Den Neonazis müssen ihre Räumlichkeiten genommen werden, so soll verhindert werden, dass sie vermehrt Aktivitäten und Gewalttaten in Hamm begehen. Der Vermieter braucht dabei die Unterstützung von der Stadt und aus der Politik. Die Stadtverwaltung ist gefordert, ihm die notwendige Beratung zu kommen zu lassen, wie er das Mietverhältnis schnellst möglich beenden kann. Die Stadt selbst muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um die Nutzung der Räume durch die Neonazis zu verhindern. Auch die Stadtgesellschaft ist gefordert, sich gegen den Neonaziladen zu engagieren. Die Nachbarschaft des braunen Ladens darf nicht alleine gelassen werden. Antifaschistische Gruppen werden auch zukünftig gegen die Räume protestieren.

Veranstaltungen der NPD Unna/Hamm
Die NPD Unna/Hamm veranstaltet seit vielen Jahren monatliche Schulungsveranstaltungen, die maßgeblich von ihrem Kreisverbandsvorsitzenden Hans Jochen Voß aus Unna organisiert werden. Bei diesen Veranstaltungen referieren regelmäßig bekannte Szenegrößen. In den letzten Jahren traten u.a. der Jürgen Rieger, Andreas Molau, Jürgen Gansel, Udo Voigt, Holger Apfel, Frank Rennicke oder Rigolf Hennig auf. Zu den Veranstaltungen reisen NPD-Mitglieder aus ganz Westfalen an. Bis 2009 fanden die Veranstaltungen in wechselnden Gaststätten im Kreis Unna statt, doch das Engagement von AntifaschistInnen führte dazu, dass immer mehr Gastwirte nicht an die NPD vermieten wollten. Mehrere Male wurde die NPD noch am Veranstaltungstag vor die Tür gesetzt. Hans Jochen Voß zog sich daraufhin nach Dortmund zurück. Seit Oktober 2009 fanden die Veranstaltungen im Neonazi-Zentrum in der Rheinischen Straße in Dortmund-Dorstfeld statt. Nun versucht die NPD offenbar in Hamm Fuß zu fassen. Die NPD Unna/Hamm und ihr Vorsitzender Hans Jochen Voß gelten als Fürsprecher und Sponsoren der parteifrei organisierten und gewalttätigen Neonazi-Szene. So werden sowohl zur „Kameradschaft Hamm“ als auch zum „Nationalen Widerstand Unna“ und dem „Nationalen Widerstand Dortmund“ enge Beziehungen unterhalten. Mehrfach hat Voß die Gruppen auch finanziell unterstützt. Es ist zu vermuten, dass er auch die Anmietung des Neonazi-Ladens an der Werler Straße mit Geldbeträgen sponsert.

Informationen zu Ursula Haverbeck-Wetzel
Die 84 Jahre alte Ursula Haverbeck-Wetzel war lange Jahre Vorsitzende des „Collegium Humanums“, eines neonazistischen Studienwerks in Vlotho. Sie war die Frau des mittlerweile verstorbenen Gründers des „Collegium Humanums“, Werner Georg Haverbeck. Dieser war schon 1929 Mitglied der Reichsleitung der NSDAP-Studentenschaft. 1933 berief ihn der „Hitlerstellvertreter’‘ Rudolf Hess zum Leiter der „Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit’‘, einer Großorganisation des NS-Regimes, die u.a. an der Organisation der Nürnberger Parteitage maßgeblich beteiligt war. Seit den 1980er Jahren fanden auf dem Anwesen in Vlotho regelmäßig neonazistische Versammlungen statt. 1984 traf sich dort beispielsweise das „Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers’‘. Am 7. Mai 2008 wurde das „Collegium Humanum“ einschließlich des angeschlossenen Vereins „Bauernhilfe e. V.“ durch den Bundesminister des Innern verboten. Das Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt. Haverbeck-Wetzel blieb allerdings weiterhin politisch aktiv. In den vergangenen Jahren wurde sie mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt. 2009 wurde sie verurteilt, weil sie die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knoblauch beleidigte, und ihr gedroht hatte: „Machen Sie so weiter wie bisher, dann könnte sich ein neues Pogrom ereignen, das entsetzlich würde.“ Von 2003 bis zum Verbot im Jahr 2008 war Haverbeck-Wetzel zudem stellvertretende Vorsitzende des „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ (VRBHV), eines Zusammenschluss von Holocaustleugnern aus dem In- und Ausland. Zuletzt referierte Ursula Haverbeck-Wetzel im November 2010 beim NPD Kreisverband Unna/Hamm. Die NPD Unna/Hamm ehrt die Holocaustleugnerin als „große alte Dame des deutschen nationalen Widerstands“. Die Veranstalter äußerten sich 2010 in einem Bericht zuversichtlich, „Frau Haverbeck noch recht oft in unserem Kreis begrüßen können“. Dieses Treffen fand augenscheinlich am heutigen Samstag in Hamm statt. Bereits am vergangenen Samstag sprach Haverbeck-Wetzel auf einem Neonaziaufmarsch im niedersächsischen Bad Nenndorf. Haverbeck-Wetzel reiste mit Hans Jochen Voß an. Sascha Krolzig war Versammlungsleiter der Demonstration, an der 400 Neonazis teilnahmen.

Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Hamm und Antifa UNited

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/08/19/neues-nazizentrum-in-hamm/feed/
home sweet home – Zur Situation von Flüchtlingen http://antifahx.blogsport.de/2012/07/10/home-sweet-home-zur-situation-von-fluechtlingen/ http://antifahx.blogsport.de/2012/07/10/home-sweet-home-zur-situation-von-fluechtlingen/#comments Tue, 10 Jul 2012 09:55:41 +0000 Administrator News Lokales Mobilisierung http://antifahx.blogsport.de/2012/07/10/home-sweet-home-zur-situation-von-fluechtlingen/ Reisen Sie gerne in fremde Ländern?
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht auszuwandern, ein neues Leben in einem anderen Land aufzubauen und eine fremde Sprache zu erlernen?
Ja?

Aber was ist, wenn man das nicht will, sondern muss?

Allein in Deutschland teilen mehrere zehntausend Menschen dieses Schicksal. Wie dramatisch deren Situation ist und wie schwer es ist die Festung Europa überwinden und in jener bleiben zu können, erzählt uns Heinz Drucks vom Flüchtlingsrat NRW.

WAS? home sweet home – Zur Situation von Flüchtlingen
WO? Restaurant Lion – Stummrigestr. 10 – 37671 Höxter
WANN? 12.07.2012. – Einlass 17:30 – Beginn 18:00
WER? Gruppe discrimi·nation, AFI Höxter, Referent: Heinz Drucks, Flüchtlingsrat NRW

Es wird eingeladen den Abend im Anschluss in einer offenen Diskussion ausklingen zu lassen.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.

NO BORDER, NO NATION!

]]>
http://antifahx.blogsport.de/2012/07/10/home-sweet-home-zur-situation-von-fluechtlingen/feed/