Was tun wenn’s schimmelt?
Gute Frage, nächste Frage! So oder so ähnlich scheint der Umgang der Behörden mit den Zuständen in der velberter Flüchtlingsunterkunft zu sein. Die katastrophalen Zustände unter denen Flüchtlinge in Velbert leben müssen, scheinen die Verantwortlichen wohl herzlich wenig zu beeindrucken. Auch die kritischen Fernsehenberichte von „WDR-Lokalzeit Bergisch Land“ und eine Kurzreportage von Sat1 zeigen kaum Auswirkungen auf Verantwortlichen in Velbert. Ganz im Gegenteil, der Leiter des Baudezernates der Stadt Velbert (Andreas Wendenburg) rechtfertigt die baulich desaströsen Zustände, indem er den Bewohner_innen der Flüchtlingsunterkunft unterstellt, sie könnten „…nicht normale Vorgehensweisen im Sanitärbereich ausüben“. In Anbetracht, das dies völlig belanglos ist im Bezug auf die gesundheitliche Gefahr, die durch den Schimmel an der Decke verursacht wird, gibt es keine Rechtfertigungen für einen solchen Umgang mit Menschen!
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Ja, man muss auch mal loben.
Wahrscheinlich nicht die Richtigen, der Wortlaut lässt darauf schließen aber jeder, der sich mit uns und der Thematik offen auseinandersetzen möchte verdient ein Zuckerstückchen.
So auch unsere Freunde des nationalen Widerstands Ostwestfalen-Lippe, die uns unbedingt schreiben wollten. Bravo!
„Hallöchen, vielen dank an euch das ihr uns so viel über euch auf
Facebook verraten habt Namen etc. behilflich war uns dabei die *******!Wir raten euch
eins haltet euch zurück denn wir haben jetzt namen und adressen von euch!!! Dies
kann ins auge gehen falls ihr euch falsch verhaltet!! Also bleibt ruhig und haltet
euer Maul denn hausbesuche können weh tun und wehe es taucht noch ein Bild in weißer
Maske von euch im Netz auf…das wisst ihr ganz genau!!Einen schönen Gruß und viel Gesundhzeit wünscht euch der Widerstand Ostwestfalen-Lippe
FREI-SOZIAL-NATIONAL!“
Achja, das Lob: Danke, danke, dass solch intelligente Widerstandswelpen, wie ihr so wundervoll persönliche Daten von „uns“ gesammelt habt … über Facebook.
Ob diese Daten richtig sind lassen wir euch selbst herausfinden.
Derweil wird hier niemandes Mund verboten bis wir das Patent auf eure Masken vorgelegt bekommen!
In diesem Sinne:
Auflösung der FK?
Am 13. April 2011 berichtete das Polizeipräsidium Bielefeld in einer „Vorbemerkung“ der Jahresbilanz 2010 des Polizeilichen Staatsschutzes für den Bereich Ostwestfalen-Lippe von der „Auflösung“ der „Freien Kameradschaft Höxter“ (FK). Antifaschistische Initiativen können eine „Auflösung“ der FK Höxter ausdrücklich nicht bestätigen:
Hetzparolen gegen Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, den Holocaust befürwortende Schmierereien, Todesdrohungen und gewalttätige Überfälle auf Andersdenkende – seit einigen Jahren existiert eine junge und überaus aktive Neonazi-Szene in den Landkreisen Höxter und Paderborn.
Die „Mitglieder“ der FK Höxter sind 18 bis 27 Jahre alt und wohnen und leben nicht nur in Höxter, Brakel, Steinheim, Hameln, Holzminden, Lügde und Paderborn, sondern auch in ländlichen Gemeinden wie zum Beispiel Bergheim oder Lichtenau.
Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass es auch dieses Jahr wieder eine Demo in Höxter gibt!
Alle wichtigen Informationen findet ihr ab jetzt auf www.discrimination.de.vu oder auf dieser Seite!


Hier könnt ihr das neue Album von Johnny Mauser kostenlos downloaden :
http://www.johnnymauser.com/Die_Sendung_Mit_Dem_Mauser.zip
Wie bekannt geworden ist, wollen Neonazis zur Mobilisierung für ihren nationalen „Antikriegstag“ am 03. September in Dortmund, am kommenden Samstag Kundgebungen in NRW abhalten.
Es wird vermutet, dass sie auch im Raum Ostwestfalen Halt machen wollen. Siehe: http://linksunten.indymedia.org/de/node/45573
Haltet die Augen auf!
Wenn es genauere Infos geben sollte, werden diese hier veröffentlicht.
Keinen Fußbreit den Faschisten!
Nazikundgebungen angreifen!
Solange der Knast in Büren steht werden wir wiederkommen!
Auch in diesem Jahr wollen wir den Protest gegen Abschiebehaft an Deutschlands größtem Abschiebeknast auf die Straße tragen. Dabei ist der 30. August auch ein symbolisches Datum: an diesem Tag starb vor nunmehr 12 Jahren der Marokkaner Rashid Sbaai in einer Arrestzelle des Bürener Knastes. Wir erinnern an seinen sinnlosen Tod, der ihn zu einem von vielen Opfern der bundesdeutschen Abschiebehölle machte.
Abschiebungen stoppen – Knäste schließen!
Abschiebungen und Migrationskontrollen sind Akte staatlicher Gewalt, die wir ablehnen. Wir stellen ihnen das Recht auf Bewegungsfreiheit und ungehinderte Mobilität gegenüber. Aus diesem Grund sind wir solidarisch mit allen Kämpfen für ein Bleiberecht in Europa, und mit allen Menschen, die ihr Recht auf Bewegungsfreiheit heimlich oder offensiv durchsetzen.
Jeder Mensch hat das Recht, sein Land zu verlassen und in ein anderes zu reisen. Wer kommen will, soll kommen dürfen! Wer bleiben will soll bleiben dürfen!
Abschiebehaft ist ein Instrument europäischer Ausgrenzungs- und Abschiebepolitik, sie ist strukturelle Gewalt. Genau wie andere Sondergesetze für Migrant*innen in Deutschland dient sie alleine der Abschreckung und Einschüchterung. Sie wird benutzt, um Flüchtlinge gefügig zu machen, als Drohung und als Strafe. Etwa ein Drittel der Gefangenen sind sogar gegen geltendes Recht in Haft. Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus der Abschiebehaft!
Kundgebung gegen Abschiebehaft am 30. August 2011 um 19:00 Uhr in Büren, Am Stöckerbusch
Kostenloser Busshuttle um 18:00 Uhr vom Hauptbahnhof Paderborn zum Kundgebungsort und wieder zurück!
Quelle : http://www.aha-bueren.de/
