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Der NPD die Tour vermasseln – Folge 5

Diesen Samstag, den 14.09.2013, will die NPD Paderborn-Höxter einen großen Infostand in der höxteraner Innenstadt durchführen. Neben diesem Stand wird es verschiedene Reden u.a. von Martin Wibbeke aus Lichtenau, dem Bundestagskandidaten der NPD Höxter-Paderborn und dem „1. Vorsitzenden des Landesverbandes NRW, der NPD Landesvater Claus Cremer“ geben

Überraschung! Wir kommen auch!

Die Nazis treffen sich schon um 9 Uhr an einem Rastplatz vor Höxter auf der Strecke von Godelheim nach Höxter. So werden sie per Autos wie auch mit der Bahn anreisen. Stellt euch darauf ein! Die Kundgebung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, wie die letzten Male auch, wieder in der Stummrigenstraße gegenüber der Buchhandlung Papierus stattfinden.
Und auch diesmal werden wir es der NPD nicht leicht machen!

Seit dem 8.Mai 2013, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus, meldete die NPD Paderborn-Höxter eine Reihe von Informationsständen bei den zuständigen Behörden in Höxter an. Anmelder_in ist die im Jahr 2010 angetretene Landtagskandidat*in der NPD Paderborn, Eduard Plischka (aktuelle Anmelder*in: Martin Wibbeke). Bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013, wollen die Kleingeister* der NPD mindestens einmal im Monat einen Informationsstand in der Innenstadt von Höxter aufbauen. Bereits letztes Jahr am 15.09. machte sich die NPD mit einem Sstand breit und verteilte die Zeitung „Deutsche Stimme“ sowie auch anderen rassistischen, antisemitischen und verschwörungstheoretischen Bullshit rund und die EU-Finanzpolitik und den Euro. Mit eher mäßigem bis gar keinem Erfolg.

Jedoch konnten die Nazis, geschütz von den Cops, Fotos von den Protestierenden machen, während Antifaschist*innen kriminalisiert und mit Anzeigen wegen des Aufhängens von Plakaten und des Fotografierens der Versammlung, bedroht wurden. Seit 2012 nehmen rechte Tendenzen in Höxter wieder massiv zu. So stellt es mittlerweile keine Seltenheit mehr dar, das stadtbekannte Neonazis in Gruppen durch die Stadt patrouillieren und Ausschau nach politischen Gegner*innen halten.
Auch werden wieder vermehrt rechte Aufkleber der NPD, sowie aus antisemitischen, verschwörungstheoretischen Kreisen verklebt und auch rassistische Schmierereien in Form von Tags und Graffiti finden sich im Stadtbild wieder. Auch anlässlich des Schützenfestes in Beverungen kam es zu zwei Angriffen von Neonazis gegen junge Menschen mit vermeintlichem Migrationshintergrund, sowie gegen alternative Jugendliche.

Die NPD meint „Höxter gehört uns“, zeigen wir ihr, dass es nicht so ist!

Organisiert den antifaschistischen Widerstand und kommt am Samstag den 14.09.2013 ab 10 Uhr nach Höxter und zeigt den Nazis was ihr von ihnen haltet.

Keine Homebase für Nazis! NPD wegrocken!

Hier der Link zum Aufruf der NPD Paderborn-Höxter: Nazilink 1

Und der selten dämliche Text als Reaktion auf unsere Mobilisierung: Nazilink 2

Demo und Soliparty in Paderborn

Der Kampf um ein Autonomes Zentrum in Paderborn geht weiter! Seit 40 Jahren versuchen politische Aktivist_innen dem Paderborner Kulturnotstand durch ein AZ entgegen zu treten. Sieben Versuche scheiterten an der ignoranten und konservativen Haltung der Stadtverwaltung, die es mit ihrer Null-Toleranz-Politik und der stetigen Kriminalisierung der Aktivist_innen schaffte, den Traum nach Freiraum durch Lügen. Hetze und gewaltsame Räumungen zu zerstören. Zwar leistet sich die Stadt Paderborn für stolze 23 Mio. Euro ein neues Theater, spart aber an der Jugendkultur. So z.B. dürfen aus Kostengründen Samstags keine Veranstaltungen mehr im städtischen Jugendzentrum „MultiCult“ stattfinden und der einzige andere Veranstaltungsort, der für bezahlbare Veranstaltungen genutzt werden könnte, die Kulturwerkstatt, ist oft ausgebucht. Aufgrund dessen haben sich erneut einige Menschen zusammengeschlossen um der Jugend- und Gegenkultur wieder Raum zu verschaffen. Um unserer Forderung nach Freiräumen Nachdruck zu verleihen, werden wir am Samstag, den 02. Februar 2012 gemeinsam auf die Straße gehen.

Danach wollen wir den Tag noch mit einer Soliparty ausklingen lassen.Wir freuen uns schon auf euch!
solirabatz

capture the flag- Soliparty

capture the flag

Nationalismus und Party passen nicht zusammen – zumindest nicht für uns!
Somit wollen wir mit euch zusammen eine 100% schlandfreie Soliparty feiern.
Am 01.12. werden wir unseren Gästen den letzten Funken Schland aus dem Kopf bassen. Los gehts ums 22 Uhr im Stilbrvch in Göttingen.
Freut euch auf :

Mikroklubbing
http://soundcloud.com/mikroklubbing

Hin und Wieder (Deeptech/Minimal)

K.Putt (Minimal)
https://www.facebook.com/pages/K-Putt/247702228621198


Eure ASJ Göttingen

und
Anifaschistische Initiative Höxter

Von wegen ruhiges Hinterland…

Was`n da los?

Heute, am Samstag den 15.09., hat die NPD Paderborn einen Informationsstand auf dem höxteraner Marktplatz angemeldet. Anmelder dieses Standes ist Eduard Plischka, der Landes- und Bundestagskandidat der NPD Paderborn. Eduard Plischka wurde am 31.07.2009 durch den Wahlausschuss des Kreises Paderborn als NPD-Kandidat für die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27.09.2009, einstimmig zugelassen. Wie die „Deutsche Stimme“ im Internet veröffentlicht, können sich die Mitglieder der extrem rechten Partei, rund um den 2010 angetretenen Landtagskandidaten Eduard Plischka, ohne von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden, regelmäßig in ihrer Stammkneipe „Südwall“ zum Austausch treffen. Eduard Plischka pflegt außerdem den regen Kontakt zu freien Kameradschaften und anderen Autonomen Nationalisten in OWL und darüber hinaus.
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Lautstark für Bewegungsfreiheit

Bei strahlendem Sonnenschein demonstrierten am Samstag etwa 200 Menschen auf dem Marktplatz in Büren gegen die Abschiebung von Asylbewerber*innen und deren Inhaftierung in der JVA Büren. Aufgerufen hatten mehrere Initiativen aus OWL. Nach dem Demonstrationszug fuhren die Teilnehmer*innen mit Autos und Bussen zum Abschiebegefängnis, gegen das sich der Protest richtete. Laut Polizeiangaben verlief die Demonstration friedlich.

Kritik übten die Demonstrant*innen nicht nur an der Abschiebehaft, sondern darüber hinaus an den vielfältigen Beeinträchtigungen, denen Asylbewerber in Deutschland ausgesetzt sind. Rex Osa, ein Aktivist der Flüchtlingsselbstorganisation The Voice Forum geißelte in einer kämpferischen Rede die sogenannte Residenzpflicht, ein Gesetz, das es Asylsuchenden verbietet, ein festgelegtes Gebiet zu verlassen und beschwor die Einheit der Kämpfe von Flüchtlingen und deren Unterstützer*innen.
Hagen Kopp von kein mensch ist illegal skizzierte in seinem Redebeitrag die Einbettung der deutschen Flüchtlingspolitik in den europäischen Rahmen. Er kritisierte insbesondere die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX, die regelrecht Jagd auf Flüchtlinge mache, und forderte das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle Menschen.
Frank Gockel, Sprecher des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V., forderte die Politik auf, endlich aktiv zu werden und die Abschiebehaft abzuschaffen. Während es aus anderen Bundesländern ermutigende Zeichen in dieser Richtung gebe, seien der Landesregierung in NRW die Abschiebehäftlinge wohl egal. Er schilderte nochmal eindringlich den Alltag der Häftlinge, die lediglich eingesperrt werden, um einen Verwaltungsakt, nämlich die Abschiebung, zu erleichtern, und erinnerte an den 1999 in der JVA Büren verstorbenen Rashid Sbaai. (mehr…)

Anreiseempfehlungen

Anreiseempfehlungen für Antifaschist_innen die am 1.09. nach Dortmund wollen um gegen den Naziaufmarsch zu protestieren.

Auch in diesem Jahr wird die koordinierte gemeinsame Anreise zu den Aktionen in Dortmund Teil des Alerta-Konzeptes sein. Wir empfehlen anreisenden Antifaschist_innen deshalb, wenn möglich über folgende Zugverbindungen anzureisen:

Höxter:

Mit der NWB75648 bis Paderborn, von Paderborn mit der ERB90062 bis Hamm, von Hamm mit der ERB89878 direkt nach Dortmund.

Treffpunkt Höxter 07:00 Gleis 1
Treffpunkt Paderborn 08:40 Gleis 1
Treffpunkt Hamm 09:45 Gleis 11

Demonstration gegen Abschiebehaft in Büren

Am 8. September plant ein Bündnis mehrerer antirassistischer Gruppen eine Demonstration gegen die Abschiebehaftanstalt Büren-Stöckerbusch. Im ganzen Bundesgebiet finden an diesem Tag Veranstaltungen gegen die Ausländerpolitik in Deutschland statt. Die JVA Büren hat für die Veranstalter eine besondere Bedeutung, denn es ist mit über 300 Haftplätzen das größte Abschiebegefängnis Deutschlands. Die Veranstalter betonen in diesem Zusammenhang, dass Abschiebehäftlinge gegen kein Gesetz verstoßen haben. Sie seien in Haft, damit ihre Abschiebung sichergestellt werden kann. Sie hätten ihr Land verlassen auf der Suche nach Sicherheit und einer Lebensperspektive.

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home sweet home – Zur Situation von Flüchtlingen

Reisen Sie gerne in fremde Ländern?
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht auszuwandern, ein neues Leben in einem anderen Land aufzubauen und eine fremde Sprache zu erlernen?
Ja?

Aber was ist, wenn man das nicht will, sondern muss?

Allein in Deutschland teilen mehrere zehntausend Menschen dieses Schicksal. Wie dramatisch deren Situation ist und wie schwer es ist die Festung Europa überwinden und in jener bleiben zu können, erzählt uns Heinz Drucks vom Flüchtlingsrat NRW.

WAS? home sweet home – Zur Situation von Flüchtlingen
WO? Restaurant Lion – Stummrigestr. 10 – 37671 Höxter
WANN? 12.07.2012. – Einlass 17:30 – Beginn 18:00
WER? Gruppe discrimi·nation, AFI Höxter, Referent: Heinz Drucks, Flüchtlingsrat NRW

Es wird eingeladen den Abend im Anschluss in einer offenen Diskussion ausklingen zu lassen.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.

NO BORDER, NO NATION!

Erneut KC Konzert in Oberhausen

Bad Wünnenberg – Brilon-Madfeld – Oberhausen …

Für den 30. Juni 2012 hatte die extrem rechte Hooligan-Band „Kategorie C“ aus Bremen ein Konzert ursprünglich in Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) und dann in Brilon-Madfeld (Hochsauerlandkreis – Regierungsbezirk Arnsberg) geplant. Zuvor hatte die Polizei in den letzten zwei Jahren drei Konzerte der Band in Ostwestfalen-Lippe und im Landkreis Schaumburg – teilweise mit Verweis auf vermeintliche „Privatveranstaltungen“ – ungestört stattfinden lassen und so der extremen Rechten störungs- und protestfreie Erlebnisräume, in denen sich die Szene festigen und vergrößern kann, organisiert.

Antifaschistische Initiativen riefen dazu auf, gegen das Event am 30. Juni, das letztendlich in Oberhausen stattgefunden hat, zu protestieren und forderten die Polizei auf, das Konzert zu unterbinden.

„Danke für den schönen Konzertabend gestern in Oberhausen. Egal was die Antifabehörden gegen uns auffahren, wir finden immer einen Weg live zu spielen“, meldete „Kategorie C“ am 1. Juli 2012 im Internet. Diese Aussage stimmt schon nicht für die Vergangenheit, für die Zukunft sollte dieser und anderen Bands der extremen Rechten weiterhin Steine in den Weg gelegt werden.

Quelle

Demo: FLA-FLA BLEIBT!

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden.

Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten.

Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln.

Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.

Los geht’s um 13 Uhr am Bahnhof Herford.

*Selbstverwaltete und selbstbestimmte Freiräume ausweiten und erhalten- überall!

*Solidarität mit den vom Sozialabbau betroffenen Menschen in Herford und weltweit!